PORTRÄT EINES FLÜCHTLINGS

 

Nr. 181

für A.M.

I

Er mag es nicht, wenn er etwas nicht kann oder weiß. Sein Ausgleich dafür ist, wenn er übersetzen  oder den anderen helfen soll. Er heißt Abraham, aber er ist kein Urvater, sondern ein Ursohn. Er ist aus der Ursuppe des 21. Jahrhunderts, ein Resultat uralter Kultur, sein Land war die erste christliche Zivilisation in Schwarzafrika, ein Resultat aber auch des Kolonialismus, des unseligen Separatismus, des AK-47-Bürgerkriegs, der IT und schließlich der Globalisierung, von der wir glauben, dass sie zwar unser Frühstück bereichert, aber uns sonst eher hindert beschaulich vor uns hin zu leben. Nervös tippt er in sein Smartphone alle Wörter ein, die er nicht sofort versteht. Am witzigsten ist seine Screenshotsammlung unverständlicher Gedanken.

Wir wiederholen gerade das Perfekt, Haptom sagt: ich habe eine Sparkasse gekauft. Wir lachen alle. Sie sind erst sechs Monate hier, die meisten von ihnen haben abenteuerliche Verhältnisse verlassen oder eine abenteuerliche lebensbedrohliche Flucht hinter sich oder beides, aber dass wir ständig über irgendetwas lachen können, verbindet uns. Dann braucht Berhane einen Schreibblock. Das geht so: Wie heißen diese? Heißt! Ich brauchen diese. Brauche! Säße im Raum ein Pegidamann oder eine Pegidafrau (wir bleiben dabei, sie gesondert zu erwähnen, obwohl sie es ablehnen), würden sie wahrscheinlich schreien: du hast ihnen den kleinen Finger gegeben, und das war schon ein Finger zuviel, und sie wollen dir die Hand abhacken, das Herz ausreißen. Die Schreibblöcke kaufe ich nur, wenn sie unter 69 Cent kosten. Ich glaube, dass sie die Schreibblöcke und Stifte als selbstverständliche Zugabe zum Lernen nehmen. Und sind sie das nicht? Und sind sie nicht ein Zeichen von Bildungssehnsucht? Im Museum der Kreisstadt, das wir auch schon besucht und wo wir viersprachig einen Marienaltar mit dem schwarzen König Caspar diskutiert haben, liegt auch die verdorrte, mumifizierte Hand eines Verräters der Brandenburger an die Pommern oder umgekehrt. Da musste ich nichts erklären.

Ich schicke Abraham an mein Auto, um Schreibblöcke zu holen, die ich immer bei MacG* kaufe, der bei mir MacRefugee heißt. Abraham ist schon in meinem Auto mitgefahren, an seiner Heckscheibe steht die Adresse meines Blogs, die meinen Vornamen, mit dem sie mich anreden, enthält. Es ist natürlich ein Risiko, ihm den Schlüssel zu geben, denn die Lust ein Auto zu fahren, und sei es nur wenige Kilometer, könnte größer sein als diese ewige Disziplin, dieses ewige Warten auf das Leben, diese ständige Zurückhaltung, dieses lähmende Nichtstun in dem Würfelcontainer hinter der Russenkaserne, die vorher eine Wehrmachtskaserne war. Neben dem Asylbewerberheim steht ein ruinöses Kasernengebäude, das niemandem gehört, der es Flüchtlingen zur Verfügung stellen wollte oder könnte. Die Flüchtlinge wohnen also nicht nur im Ghetto, sondern auch in den Slums. Gegenüber aber ist eine sehr schön restaurierte Schule mit Sportplatz, wo sie auch Fußball spielen, dahinter eine kleine feine Wohnsiedlung mit teuren Appartements.

Nach einer ganzen Weile kommt Frau Schäfer mit Abraham. Er hat etwas linkisch versucht, das Auto von Frau Dahms, auch ein VW, zu öffnen, wurde dabei von den Frauen des Grundbildungskurses beobachtet, so nennt man die Alphabetisierung von Leuten, die es schon können könnten, aber versäumt haben. Aber niemand hat gedacht, dass er ein Auto klauen wollte, durch meine Schlüssel war allen klar, dass er etwas holen sollte. Ich muss ihm ohnehin die Zentralverriegelung erklären, denn wenn man zu lange drückt, geht das vordere Fenster auf. Er steckt die Niederlage nur deswegen so gut weg, weil ich freundlich bleibe und nicht mit ihm schimpfe. Alle Flüchtlinge kommen aus autoritären Systemen. Ein Junge aus Afghanistan ist in den ersten Stunden immer panisch aufgesprungen, wenn er mich gesehen hat. Jetzt springt er auch noch auf, aber nur, um mir die Hand zu geben und zu lachen.

Abraham sitzt in der vorderen Reihe neben seinen besten Freunden und drei Syrern, die fast alle Aufgaben sofort verstehen, die alles über englische Referenzübersetzungen erschließen und unglaublich schnell im Smartphone nachschlagen oder notieren. Das Problem ist, dass in den hinteren Reihen nicht so schnell gedacht wird. Da hinten haben sie ständig Probleme und Termine. Man muss bedenken: manche sind nur drei Jahre zur Schule gegangen, andere zwölf, manche sind ungeheuer zielstrebig, andere leben vor sich hin. Ich kenne einen Tschetschenen, der jeden Tag mit dem Fahrrad durch die Stadt fährt. Er kann kein Wort Deutsch, aber auch kein Wort Russisch. Was will er wo?

In der Pause wird am Smartboard Musik gehört. Die Musik aus Abrahams Land ist die typische Mischung aus Folk und Pop mit unterlegter afrikanischer Percussion. Es gibt einige berühmte Sänger, berühmter sind aber die Radrennfahrer und die Marathonläufer. Der jüngste Marathonweltmeister kommt aus jenem Land, aber der legendäre Leibschnellläufer des Kaisers von Abessinien, der den Weltmarathon nebenbei gewann, war auch von dort. Abraham ist auch so ein Marathontyp: ein Meter neunzig groß, ungeheuer schlank und drahtig, aber auch sehr nachdenklich, er ist der fitte Leser, den sich vielleicht Friedrich Nietzsche, der kränkliche Denker, vorgestellt hatte, als er seinen widersprüchlichen, zum Missbrauch einladenden Menschentyp erdachte. Am Wochenende fährt auch er mit einem Fahrrad durch die Kreisstadt, die genau so groß ist wie seine Heimatstadt. Diese kleine Stadt, die nur dreißig Kilometer vor dem Nachbarland liegt, aus dessen nationalistischer Umklammerung sich Abrahams Heimat in einem dreißigjährigen Krieg unter unsäglichen Mühen und Opfern löste, war in diesem Krieg, als Abraham ein kleiner Junge war, ganz zerstört. Es gibt bei Wikipedia genau vier Fotos von dieser Stadt, Auf einem Foto bindet gerade ein Mann sein Kamel an eine blecherne Garagentür, die Luft flimmert aus der Hochebene herüber, die immer trocken und immer sehr, sehr heiß ist. Es ist wie ein Szenenfoto aus dem Film HIGH NOON. Es ist etwas überfällig auf diesem Foto.

Die mögliche Zerrissenheit der Welt, die auf der einen Seite Pest, Hunger und Krieg als grausiges triadisches Kontinuum produziert und wieder produziert, auf der anderen aber Fettleibigkeit, Überdruss und Missgunst (jenes tired with all these aus Shakespeares Sonett 66) als nicht weniger grausiges Markenzeichen reicher Länder, hat aber auch eine wunderbare Verbindung: die elektronischen Nerven im Äther dieser Welt melden der einen Seite, was die andere tut und der anderen, was der einen fehlt. Wir wissen voneinander, wir leben nicht mehr, wie noch unserer Großeltern, im wissentlichen Vakuum. Uns kann keiner mehr losschicken: erobere mal eben Stalingrad, denn dort leben die Barbaren und Untermenschen. Niemand kann mehr einen anderen zum Untermenschen erklären, selbst jede Grundschulbildung widerspricht dem vehement. Nur dieses Festhalten am Alten und Falschen aus Trotz, aus Verbohrtheit, aus einem zu spät gekommenen pubertären Widerstand lässt den einen Menschen Angst vor dem anderen haben. Selbst das Verbrechen flieht uns, und wenn es uns trifft, stiehlt es Weckgläser aus den Kellern überalterter Angsthäsinnen. Im Kreisblatt steht dann: dreiste Ganoven raubten Schätze…

Diese nicht geheime ätherische Verbindung, dieses allgegenwärtige Wikipediawissen, man mag es als faktologischen Unsinn schelten, weil ihm manchmal der Zusammenhang fehlt, diese ständige Abrufbarkeit früher nur durch umständliche Expeditionen zu erlangender Kenntnis sollte uns vor Ignoranz und vor allem vor Verbarrikadierung schützen. Wenn wir uns hätten abschotten wollen, dann hätten wir das Fernsehen (das Wort sagt es ja schon) und das mobile Telefon nicht erfinden und verkaufen dürfen. Sie wissen alles über uns, bevor sie hierherkommen. Ich weiß, was in Ndjamena, das ist die Hauptstadt des Tschad, eine Wohnung kostet, die mir von der Größe und von den Heizkosten her gefallen könnte. Sie hat kein Wasser, keinen Strom, kein Internet, aber kostet auch nur zwanzig Euro. Ein Kamel habe ich auch schon im vorigen Kurs geschenkt bekommen. Unsere Welt ist wohl nicht zerrissen, sondern geteilt. Sie strebt, wie alles, nach Vereinigung, nach Entbabelung.

refugee

II

Nach dem Unterricht fahren wir zu dritt in die Nachbarkreisstadt, um für Abraham ein Keyboard zu kaufen. Er muss unbedingt Musik aus seinem Heimatland machen. Früher wurden uns diese Keyboards für wenig Geld hinterhergeworfen, alle Berliner Trödler, die ich fragte, hatten gar keins mehr. Die Zeit der Keyboards scheint zuende. Ich will eigentlich auch, dass er es selber ausprobiert. Ich hatte ihn am Vortag schon gefragt, ob wir nach P. fahren wollen, um es zu kaufen. Nein, sagte er, er sei so müde, habe Kopfschmerzen, tired with all these. Manchmal fehlt nur, dass er ein Shakespeare-Sonett zitiert, so sehr spricht er Englisch wie ein Musterschüler aus den Kolonien. Aber dann sagt er wieder irgendein deutsches Insiderwort. Dann glaube ich, dass er längst Deutsch kann, den Flüchtling nur spielt, so wie wir alle den Sesshaften spielen. Schreiben ist schwerer. In der Nacht schreibt er mir über Lord Zuckerbergs Facebook, dass er mir für das PDF-Wörterbuch dankt, dass er jetzt nicht müde sei und dass er das Keyboard haben will. Aber, wie viel wird es kosten, wie viel? Wie oft haben wir im Deutschkurs geübt: was kostet das, was kostet jenes. Das waren also seine Müdigkeit und sein Kopfschmerz! Den Arzt spiele ich dir gerne, würde es bei Shakespeare heißen, wenn er jetzt auch hier wäre. Auf der zwanzig Kilometer langen Fahrt diskutieren wir eine ganze Welt, die ganze Welt. Die Landwirtschaft, fragt er, wird hier mit Maschinen gemacht? Ist das dort ein Feld? Ich denke: ist das hier ein Reisebus? Warum, will Abraham wissen, helfen sich die Menschen in Deutschland nicht? Bei ihm zuhause wären die Kinder dafür da, den Eltern zu helfen. Da gibt es nichts zu helfen, sage ich, wir haben schon alles, meine Söhne studieren. Aber wenn ich Hilfe brauche, dann kommen sie. Ich gebe ihm mein Telefon und sage: probiere es aus, ruf an! Er hat in der Kreisstadt einen Mann von Fahrrad stürzen sehen, der war ganz blutig. Niemand hat ihm geholfen. Dabei muss man hier doch nur anrufen und schon kommt eine Ambulanz. In Afrika, sagt er, musst du den Kranken zum Arzt tragen. Das ist manchmal sehr weit, aber immer würden sich vier Männer finden, die das täten. Vielleicht war der Mann betrunken und die potenziellen Helfer ekelten sich vor ihm. Nein, sagt Abraham, das hätten sie vorher nicht wissen können. Alkohol kann man erst riechen, er demonstriert es mir lebhaft, als wir gerade einen Traktor überholen, wenn man den Atem spürt. Gut, mein letztes Argument, vielleicht war es ein stadtbekannter Trinker. In einem sehr heißen Sommer habe ich in dieser Kreisstadt schon einmal einen Krankenwagen für einen solchen Menschen geholt und mir die volle Kritik der herumstehenden Gaffer eingehandelt. (Im Kaiserreich hatten sie Angst vor der Verkafferung, jetzt sieht es manchmal aus, als hätten wir uns selbst vergaffert.). Nein, sagt Abraham traurig, man muss immer helfen. Draußen schleichen die Kilometer vorbei, weil wir schon wieder hinter einem Laster sind. Er glaubt, dass es daran liegt, dass die Menschen hier die Bibel nicht lesen.  Er hätte mit Menschen gesprochen, die sagten, dass sie keine Bibel brauchten. Daran läge es, er ist voll überzeugt. Aber Abraham, sage ich, alles, was du hier lesen kannst, alles was gemacht wird, vom Sozialstaat bis zur Feuerwehr, stammt aus der Bibel, so wie es anderorts aus dem Koran oder aus der Weisheit der Ahnen oder der Bäume  stammt. Es ist nicht wichtig, woher das Gute kommt, sondern wohin es geht, nämlich zu unserm Nächsten und zu unserem Feind. Die Menschen helfen sich vielleicht nicht mehr so viel, aber sie brauchen auch weniger Hilfe. Du vergisst, sage ich, dass wir über eine Million Flüchtlinge aufgenommen haben. Eine Million?, fragt er erstaunt. Jetzt kann ich nachsetzen: Wir haben sie aufgenommen, weil wir Matthew seven seven verwirklichen. Er sieht mich fragend an. ASK AND IT SHALL GIVEN YOU. Warum hat das nicht Händel vertont? Warum wird es nicht auf youtube gerappt? Aber würde es gerappt, verkäme es zu schnell zu einer Missionierungsschnulze: gib dem Hungrigen dein Brot, Brot, Brot… SEEK AND YOU SHALL FIND. Was sie alle vergessen, dass seit Hegel jeder Satz auch andersherum gehen muss: FIND AND YOU SHALL SEEK. Zu viele von uns glauben, dass, wenn sie einmal etwas gefunden haben, die Suche für immer beendet sei. Sie schlagen auf ihre Nachbarn ein: das, was ich gefunden habe, muss die Wahrheit, muss das Ende sein. Und das dritte, sage ich und klopfe gegen die Windschutzscheibe, er weiß immer, wann mir ein Wort fehlt…KNOCK…sagt Abraham…genau, sage ich: KNOCK AND IT SHALL BE OPENED TO YOU. Das haben wir gemacht. Das habt ihr gemacht, sagt er, aber warum gehen die Menschen nicht auf die Flüchtlinge zu? Warum redet niemand mit uns? Weil sie Angst haben, weil sie keine andere Sprache können als die ihrer Voreltern und des Konsums. Ja, sagt er, P. ist wie meine Heimatstadt, klein und traurig. Er weiß das Wort FREMDE, Fremdheit, fremd sein. Und ich erinnere mich, wie ich ans Smartboard schrieb: flüchten, Flucht, Flüchtling, Fluch. Fluch? Ach, sagten sie da alle, ach.

 

III

Da sitzt er, mein nachdenklicher Marathonläufer der Entbabelung der Welt, da sitzt er in meinem alten Auto und denkt über die Welt nach. Er kann es nicht leiden, wenn er etwas nicht kennt oder kann, einen USB-Stick, die Verwirrung einer Googleanfrage, die Verbindung oder Entbindung der Bibel mit oder von Europa.

Tatsächlich war einst in einer teuflischen Nacht in dieser Kreisstadt, in der wir jetzt endlich angekommen sind, die Kirche eingestürzt. Der Grund war aber nicht die Gottlosigkeit der Menschen, wie ein Barockdichter, wenn er in jener Nacht dabei gewesen wäre, gedichtet hätte, und die Gottlosigkeit findet ihren Grund nicht in dieser oder jener Diktatur, wie ein geistloser Pfarrer aus der Nachbarschaft nicht müde wird immer wieder zu tönen, der Grund, warum die Kirche in jener Nacht einstürzte, waren 1000 statische Details, die von Stararchitekten ignoriert worden waren; die 1000 Gründe, warum die Menschen scheinbar gottlos werden, liegen im Wohlstand, im Sozialstaat, in der Säkularisierung, in der Wissenschaft, in der Vereinzelung, die ihrerseits Folge des Wohlstands und der Vergreisung ist, die ihrerseits wieder im besseren Lebensstand und in den wenigen Kindern zwei ihrer tausend Gründe hat. Einfach ist es immer nur für die Populisten, die anderen wissen mit Shakespeare, dass da mehr Dinge im Himmel und auf der Erde sind, als sich unsere Schulweisheit ausdenken kann. Gehe einmal mit den Augen eines Fremdlings durch Deutschland und Europa! Selbst der Streit, der gerade Europa zu zerreißen scheint, heißt: SOLL ICH MEINES BRUDERS HÜTER SEIN? Das klägliche nein ist kaum zu hören unter all dem lauten und fröhlichen JA und halleluJAh von Händel und Mozart und  Rapp und Cohen und Pop.

Die Verkäuferin in dem Secondhandladen muss heute ihre Kinder von der Schule abholen. Das scheint so anstrengend und ungewöhnlich zu sein, dass sie in den nunmehr fünfundzwanzig Jahre veralteten hässlichen Ostton verfällt, der uns damals in den Läden verkündete, was es alles nicht gab. Aber als sie unser Interesse sieht, wird sie schnell freundlicher. Ganz vorsichtig spielt Abraham seine erste Melodie. Auf der Rückfahrt träumt er davon, auf einer Hochzeit zu spielen. Gott hat die Welt mit Babel gestraft, aber schon immer mit Musik versöhnt.

Die Muslime, sagt Abraham, der Ursohn, sind immer im Streit, wie gestern, als uns ein Kurde und ein Araber Syrien erklärten. Ich muss lachen, obwohl es eigentlich zum Heulen ist. Und sie stehlen: Berhanes Handy ist weg. Wir sind sogar zur Polizei gegangen, sagt Abraham traurig. Abraham, sage ich, es gibt doch aber nicht nur zwei Menschen, den guten und den bösen. Es gibt viele Menschen: einer ist böse. Ein anderer ist Christ. Einer ist Mann, ein anderer Frau. Einer ist der Fremde, der andere Freund. Der nächste ist Muslim. Wieder ein anderer ist gut. Und das bist du. Wir lachen alle. Wir sind da. Der Pförtner des Asylbewerberheims ist erstaunt und ein bisschen böse. Wir sind froh über unseren heutigen Beitrag zur Entbabelung der Welt.  Danke, sagen sie beide, so viel mal Danke. Ihr müsst euch nicht bedanken, sage ich. Ihr seid doch das Geschenk.

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4 Gedanken zu “PORTRÄT EINES FLÜCHTLINGS

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