WIE WEGE WERDEN

 

Nr.  270

Neunter Hauptsatz

Wege entstehen dadurch

dass man sie geht               Kafka

  1

Es gehört viel Mut dazu, einen Weg zu gehen, den es noch nicht gibt. Alle Traditionen, Verankerungen, Algorithmen und Navigationen sprechen dagegen. Trotzdem weiß jeder, dass Navigation nur durch den Mut des einzelnen ensteht, Wege zu bahnen. Der Konflikt findet sich im Schiffstagebuch von Kolumbus. Der Zeitgeist diktierte seinen Männern den Untergang. Nur Kolumbus wusste, wo es nach Indien geht. Was er entdeckte, war ein Traum, den niemand hatte. Denn auch er wollte nicht etwa Entdecker, sondern  Admiral der Weltmeere, Vizekönig von Asien, Beschaffer von Gold und Sklaven werden. Dazu musste nicht nur der Weg gefunden, sondern auch ein Paradies vernichtet werden. Jeder Weg führt in das Chaos, aus dem er kommt.  Sein Ziel, neben der Goldgier sein wichtigster Antrieb, war die Vergrößerung der katholischen Welt, die sich noch nicht dichotomisch gesehen hat, wie ihr Name schon sagt. Diese Überhöhung solitärer Ziele führte zum Zerbrechen von Kirche und Welt.

Eine Phase voller Findung und Entropie, Grausamkeit und Wahrheitswahn folgte. Menschen mit missionarischem Übereifer waren die Entdecker und Unterdrücker. Offensichtlich erzeugt ein Gott, der keine anderen Götter neben sich duldet, auch Menschen, die keine anderen Menschen neben sich dulden. Andererseits konnte Toleranz, das Aushalten des anderen, nur wachsen, wenn das andere entdeckt und da war. Wieviel Blut der Entzweiung musste fließen, bis drei Subkontinente mit heute mehr als drei Milliarden Menschen die vier Sprachen ihrer Unterdrücker und Förderer auch als Symbol der Versöhnung annahmen? Die Ziele des mutigen Kolumbus mögen kleingeistig gewesen sein, Tatsächlich ist das Ergebnis aber eine latein- und englischsprachige Welt, deren Hauptziele, Wohlstand und Wohlleben, Brüderlichkeit und Toleranz, fast weltweit erreicht sind.

 

2

Es gehört viel Wut und aggressive Erziehung dazu, wenn man ein großes Reich ohne Hunger und Raumnot zum Weltreich erweitern will, erlaubt ist es übrigens auch mit Hunger und Raumnot nicht. Der türkische Sultan Mehmed der Zweite zog einen Weg voller Blut und Tränen durch Südosteuropa. Er gilt als der zweite Gründer des Osmanischen Reiches, weil er zwölf Reiche und zweihundert Städte erobert hat. Mit 24 Jahren errang er Konstantinopel in einem erbitterten Kampf, den zuvor sein Vater Murad II. schon verloren hatte.  Mehmed mag ein grausiger orientalischer Despot gewesen sein, grausig waren damals und sind heute viele Politiker, als einen Kopf und Wegebahner weisen ihn nicht nur seine überragende Intelligenz und Gelehrtheit, sein strategisches Genie und seine Eigenwilligkeit aus, Ein einziger Satz von ihm zeigt, dass er in die Reihe der Renaissanceriesen gehört. Als man ihm Rosen brachte, weil er der Eroberer von Konstantinopel sein würde, sagte er: Ich bin Mehmed der Eroberer, aber das ist mein Lehrer [ben mehmed fatih, ama o benim öğretmenim]. Sein Lehrer war der große islamische Gelehrte Akşemseddin. Das Denken und Fühlen, das Wissen und Können ist vor den Eroberungen. Istanbul ist eines der großen Weltzentren geblieben, Eine Stadt, von der immer wieder die  Modernisierung eines immer noch großen Reiches und ganz Mittelasiens ausgeht und ausgehen wird. Was zunächst, für ein paar hundert Jahre, wie eine Spaltung Europas aussah, erweist sich jetzt als die Vorbedingung der Versöhnung in einem viel größeren Ausmaß als je gedacht. Mehmed hat nicht Europa gespalten, sondern ganz Mittelasien an Europa herangeführt, und wir wissen nicht, wie sein Pferd hieß.

 

3

Wenn Filippo Brunelleschi der Lehrer von Masaccio war, dann verdanken wir ihm nicht nur die Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore zu Florenz, sondern auch die Grundlagen der Perspektive, und der Schüler war dann der erste, der sie in der Kirche Santa Maria Novella ausführte. Die Kuppel des Doms aber ist das finden des vergessenen Weges in die Vergangenheit der byzantinischen Baukunst. Gewölbe und Kuppel sind die Nachahmung und die Metapher von Himmel und Unendlichkeit. Der Weg in die Spitze der florentinischen Kuppel erscheint zugleich unendlich und unendlich einsam. Es ist der berühmte schmale Pfad in die höchsten Höhen und tiefsten Tiefen, kalt und faszinierend. Brunelleschi ist einer der ersten individuellen und nominellen Baumeister. Er war schon berühmt, beteiligte sich an der Ausschreibung und gewann mit seiner Idee der Zweischaligkeit den Wettbewerb. Die Planung liegt zeitlich vor der Eroberung Konstantinopels, die endgültige Fertigstellung aber danach. In Florenz mag man mehr an die Darstellung des eigenen Reichtums und an die Konkurrenz gegenüber Pisa und Siena gedacht haben, Tatsächlich wurde aber, als man sich im Orient anschickte, das Reich zum Weltreich nach Westen zu dehnen, dort über dem Gedanken der Versöhnung und Verbrüderung die Kuppel errichtet. Es ist leicht überall das Böse zu erkennen, aber hier sieht man, dass es noch leichter ist, das Gute zu erkennen, Man muss nur den Blick genügend weiten, die Orientierung in einen dem Gedanken ebenbürtigen Rahmen stellen. Das Böse ist einfach und naheliegend, das Gute ist komplex und oft in der Ferne. Nur wenigen gelang es, dahin Wege zu ebnen, die dann von den vielen begangen werden können.

 

4

Gutenberg, der ähnlich wie Kolumbus die katholische Welt und Sicht stärken wollte, allerdings nicht machtpolitisch, sondern literarisch, ist der größte Wurf gelungen. Seine Erfindung, die er ausschließlich in den Dienst der Frömmigkeit gestellt glaubte, wurde die größte mediale Wende der Menschheit nach Erfindung der Schrift und vor Entwicklung des Computers. Ganz schnell wurde sichtbar, dass die Menschen nicht etwa nur die Bibel, sondern überhaupt lesen wollten. Es war so viel Zeit und so viel Leere gewonnen, dass sie nach Erfüllung suchte und schrie. Flugblätter und Bücher, Raubkopien ohne Ende, Fluten von Texten überschwemmten und überschwemmen immer noch Europa, danach auch den berühmten Rest der Welt. Die ganze moderne mediale Welt hatte ihren Brutkasten in dieser Werksattt des Bankrotteurs Gutenberg, dem es nicht an Ideen überhaupt, wohl aber an Geschäftsideen mangelte. Bei dieser Betrachtungsweise scheinen die Autoren, scheinen die Inhalte vergessen zu sein. Nein, die Autoren gab es auch schon vorher. Aber ihr Wirkradius war so klein wie ihre erfahrbare Welt. Die Gedanken von Yesus sind gerade einmal übers Mittelmeer gekommen, von Mohammed bis Yerusalem.  Wie die Kuppeln wirkten die Gedanken zwar in die Ewigkeit, aber nicht in die Gegenwart. Aufklärung und Erleuchtung brauchen also nicht nur den Gedanken, sondern auch den Weg, die Verbindung, die Kommunikation. Zwar kann man nicht nicht kommunizieren, aber man auch nicht kommunizieren, wenn kein Weg da ist oder keiner, der den Weg zu bahnen bereit ist.

 

 

 

 

 

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AUCH MIT DEN STEINEN

 

Achter Hauptsatz

Auch mit den Steinen

die einem in den Weg gelegt werden

kann man Schönes bauen

Goethe

 

Nr. 269

Der Zorn ist groß: wie die Ameisen finden wir unsere Wege verstellt. Der große Baumeister will uns prüfen, ist eine der gängigen Erklärungen. Und wer will nicht Prüfungen bestehen? Man braucht ein ganzes Leben, um herauszufinden, dass das Leben selbst die Prüfung ist. Sodann gibt es natürlich den Zufall: da wo wir gehen, geht schon jemand anders. Man kann sich einigen oder sich aus dem Weg räumen. schließlich aber, und das ist der Grund, warum wir uns von fremden Mächten eher verfolgt als geborgen fühlen, schließlich glauben wir oft, dass es jemand oder etwas direkt darauf angelegt hat, uns zu stören. Denn wir wissen, als wir ein kleiner Junge oder ein kleines Mädchen waren, haben wir gottgleich im warmen Sand gesessen und Ameisen und Käfern Wege versperrt. Einer Ameise kann man übrigens keinen Weg versperren. Ihre Navigation ist untrüglich, sie lässt sich weder durch Hindernisse noch durch übergroße Lasten aufhalten. Man könnte sie mit einem Menschen vergleichen, der mit einem Klavier auf der Schulter geradewegs durch eine Kleinstadt geht: geradewegs, über Häuser, Bäume und Mitbewohner.

Die Schubkraft des Zorns ist groß. Wir wollen nicht verletzt oder aufgehalten werden, weil wir aus einem ganz einfachen Grund glauben müssen, dass wir Recht haben, dass unser Weg der richtige ist, und dieser einzige Grund ist, dass er unsere einzige Möglichkeit ist, unserem Leben einen Sinn zu geben. Das ist gleichzeitig der fragilste Grund, den es geben kann, denn für die meisten von uns gibt es keinen Sinn, trotzdem müssen wir ihn uns einreden oder einreden lassen. Es ist auch keinesfalls etwa eine Frage des bloßen Willens, den Weg trotz Hindernissen weiterzugehen. Es fehlt vielen Menschen tatsächlich an Kraft und an Navigation. Es gibt dafür die Gruppe und die Gruppentherapie.

Aber zuletzt ist es doch immer am besten, wenn man den Weg selber gefunden, die Steine selbst aus dem Weg geräumt hat. Es geht nicht nur um die Ergebnisse, die von außen zu sehen sind: wir sind angekommen, wir haben eine Mission erfüllt. Es geht vor allem um unsere eigene Stärkung. Wir gehen aus dem Abenteuer, aus der Unternehmung kräftiger hervor, als wir hineingegagngen sind. So haben viele Religionen Prüfungen für ihre Angehörigen, wie zum Beispiel den Fastenmonat Ramadan. Es besteht die halbe alte Weltliteratur aus den Geschichten von Helden, die auszogen, um wiederzukommen. Aber auch die Trägodien handeln von Steinen im Weg: die nicht überwunden wurden. Vielleicht brauchen wir die Hälfte unserer Zeit zur Auffrischung unserer Kräfte: wenn wir jung sind durch Geschichten und Ablenkung, wenn wir alt sind, durch Schlaf und Hinlenkung.

Das beste jedenfalls, was man aus seinem Zorn machen kann, ist Kraft. Zorn vergeht zwar auch von allein, aber das dauert sehr lange und verbraucht sehr viel Kraft.

Sodann gibt es durch die Steine, die uns in den Weg gelegt werden, neues Material. Das kann man sich ganz bildlich vorstellen. Aber es ist oft nicht das eigentliche Material, das uns fehlt, sondern die Verknüpfung. Ein Weg, den wir schon oft gegangen sind, erhält eine neue Perspektive. Ein Weggefährte, den wir schon lange kennen, wird vom Freund zum Helfer, vom Helfer zum Retter, vom Retter zum Gott. Leider geht das auch oft umgekehrt. Deshalb brauchen wir den Trost und die Richtschnur, dass aus jedem Stein etwas zu machen sei.

Ein heiterer Trotz ist ist eine wunderbare Folge der Steine, die uns scheinbar oder wirklich in den Weg gelegt werden. Rache, Zorn oder gar still in sich gekehrte Wut und Resignation, das sind alles selbstzerstörerische Kräfte. Selbst wer es geschafft hat, seinen Nachbarn, der ihn zerstören wollte, zu zerstören, findet sich selbst am Boden, mindestens mit seinem Gewissen. Trotz zeugt von Eigenwillen und Selbstbehauptungskraft, Heiterkeit ist zusammen mit ihrer Schwester, der Freundlichkeit, der Wohlfühlkatalysator und die beste Umgangsform.

Auch mit der besten Laune hingegen ist noch kein Haus gebaut, wenn nicht Kreativität und Konstruktion hinzutreten.

Wir würden viel weniger über uns und unsere Steine grübeln, wenn es uns gelänge, uns immer in kreativen und konstruktiven Prozessen zu befinden. Wenn wir also, statt zu glauben, dass wir einen Weg nur gehen müssen, an seinem Rand Bäume pflanzen und Häuser bauen würden. Viele Lehren der Vergangenheit beziehen sich auf einen existenziellen Lebenskampf oder sogar Lebenskrampf. Dagegen könnte ein Großteil der Menschheit längst aufhören zu glauben, dass das Leben nur dazu da ist, das Leben zu erhalten. Man kann, ohne selbstlos sein zu müssen, für andere wirken. Endlich haben wir die Zeit und das Geld und die Kraft, nicht nur ein Haus zu bauen und einen Nutzgarten anzulegen, sondern ein Labyrinth daneben zu stellen, einen Rosengarten, der andere erfreut. Wir können für andere schreiben, für uns und andere singen oder rappen. Flohmärkte schärfen den Blick für das Vergangene. Feuerwehren erzeugen Mut und Entschlusskraft. Integrationsvereine zeigen uns, dass das Fremde machbar ist. Das Internet ist keine bittere Last, sondern eine Möglichkeit, die man auch immer wieder abschalten kann, so wie man sich selber abschaltet, wenn man es anschaltet.

Natürlich gibt es wirkliche Schwierigkeiten, Krankheiten, Schicksalsschläge. Aber das meiste, was uns aufhält, ist Angst vor dem Neuen. Deshalb machen wir aus den Steinen im Weg Dämonen. Sie hießen früher Vampire oder Teufel, heute Sachzwang und Datenklau.

Statt das zu glauben, sollte man lieber heiter seinen Weg gehen. Vielleicht gibt es ja doch einen Weg, der für uns bestimmt ist, den wir finden müssen, den wir freiräumen von gefallenen Steinen und Menschen. Diese Sicht hindert ganz bestimmt nicht, Häuser und überhaupt Schönes zu bauen.

Auch die Tradition in uns ist nicht unüberwindlich. Sie ist ein Stein, den wir oft nicht erkennen oder sogar nicht erkennen können, der uns mitgegeben wurde, um mit ihm unterzugehen oder mit ihm wegzufliegen.

Ab heute wollen wir die Steine besingen, die uns im Weg liegen, fröhlich lächeln, wenn etwas nicht nach Plan geht, uns freuen, wenn etwas Unerwartetes passiert, nach links sehen, wo wir bisher immer rechts das Böse vermutet haben, über irische Segenswünsche nicht mehr lachen und selbst die Lokalzeitung als einen Blickwinkel wahrnehmen.

EXKURS: Katastrophen

Am 1. November 1755 zerstörte ein Erdbeben, ein Tsunami und ein daraus folgender Großbrand Lissabon, die Hauptstadt eines Weltreiches und des Katholizismus. Sechs Minuten Katastrophe töteten 100.000 Menschen, zerstörten 85% der Wohngebäude und den hundertprozentigen Glauben an das alleinige Wirken eines allgütigen Gottes. der Pragmatismus der Aufklärung fand seinen Ausdruck in dem berühmten Satz des Ministerpräsidenten: ‚Und nun? Beerdigt die Toten und ernährt die Lebenden.‘ Das war die Geburtsstunde des Widerstands gegen religiösen Fatalismus, der Beginn der Aufklärung. Auch die Seismologie und die wissenschaftlichen Umfragen nahmen durch die Initiativen des Marques de Pombal, jenes denkwürdigen Ministerpräsidenten, hier ihren Anfang.

Am Nikolaustag des Jahres 1917, während in Europa die Urkatastrophe des bösen zwanzigsten Jahrhunderts wie ein Stummfilm, wie eine in die Tat umgesetzte Ballade Strophe für Strophe ablief, erschütterte die gewaltigste bis dahin von Menschen erzeugte Explosion die kanadische Kleinstadt Halifax. Zwei Schiffe mit tödlichen Ladungen kollidierten und töteten tatsächlich knapp 2000 Menschen. Zahlreiche Häuser und Straßen wurden zerstört. Ein Bahnbeamter warnte einen einfahrenden Zug und rettete 300 Menschenleben, wusste aber, dass das seine letzten Worte waren. Die beginnenden Aufräumarbeiten wurden durch eine Blizzard behindert. Ein Welle der Solidarität der Wohltätigkeit breitete sich über der Stadt aus. Sogar die Fremdheit zwischen evangelischen und katholischen Menschen wurde, nicht durch die Toleranzaufforderungen der Bibel, sondern durch dieses katastrophale Großereignis aufgehoben.

Von 1933 bis 1945 herrschten in Deutschland, von 1924 bis 1953 in der Sowjetunion Schreckensregime mit vielen Millionen Toten. Zurecht wird immer wieder daran erinnert, wie Menschlichkeit durch unerlaubte und völlig sinnlose Klassifizierung zeitweilig aufgehoben werden kann. Sowohl in den deutschen Konzentrationslagern als auch in den russischen GULAGs töteten Menschen ihre Mitmenschen, weil sie der Propaganda glaubten, dass es keine Mitmenschen wären. Demografisch hatten diese beiden Schreckensregime allerdings keine Auswirkungen. In dem Jahrhundert des Massenmords verdoppelte sich die Zahl der Menschen zweimal: von zwei auf vier und von drei auf sechs Milliarden Menschen. Und obwohl das wieder Angst und Hysterie auslöste, konnten die Demokratie, die Bildung und die Globalisierung nicht mehr aufgehalten werden. Die Globalisierung zeigt sich einerseits als Bewegung von Gedanken und Dingen, also Waren, andererseits als Migration. Nie war Kants Satz wahrer, dass im Reich der Zwecke alles entweder einen Preis oder eine Würde habe, als im Jahrhundert des Schreckens und des Aufblühens.

Während viele Menschen 1989 als den Schlusspunkt von Tyrannei und Krieg gesehen haben, zeigt sich keine dreißig Jahre später mit dem Aufkommen des Rechtspopulismus eine ernste Krise. Wer diese Krise als Katastrophe sieht, sollte bedenken, dass am Emde dieser Phase dann ein neuer Schub von Demokratie, Bildung und Pazifismus kommen wird.